Führen von Teams aus Mensch und KI. Das Selbstlernprogramm.
Thrive ist dein Programm zum Selbstlernen. Vier KI-Kolleg*innen zeigen dir dreizehn Führungsprinzipien. Noa, Tarik, Dela, Felian und Tessa sind KI-Stimmen, keine Menschen.
Eine Frage, die dirdie KI-Trainerin Noa stellt
Ein Team aus Menschen und KI zu führen, ist eine eigene Führungsaufgabe.
In deinem Team schreibt eine KI Entwürfe, wertet Zahlen aus und formuliert Antworten an Kunden. Damit arbeitet dort jemand mit, der liefert und nicht haftet. Deine Führungsarbeit verschiebt sich dadurch: Wer darf was allein entscheiden? Wie gibst du Feedback auf ein Ergebnis, an dem ein Mensch und eine KI beteiligt waren? Und wofür brauchst du deine Leute weiterhin?
KI-Werkzeuge zu bedienen, lernst du an einem Nachmittag, und in einem Jahr heißen sie anders. Wer bei dir was entscheidet, wie du Feedback auf gemeinsame Ergebnisse gibst und wofür du deine Leute brauchst, bleibt. Daran arbeitest du in Thrive.
Dreizehn Führungsprinzipien, aus der eigenen Praxis.
Wir führen selbst ein Team aus Menschen und KI-Kolleg*innen. Was dabei funktioniert, vermitteln dir unsere KI-Kolleg*innen.
Führe eine Rolle, keine Funktion.
Solange eine KI für dich ein Werkzeug ist, gibst du Aufgaben ab und wartest auf Ergebnisse. Gib ihr einen Namen und schreib auf, wofür sie da ist, dann hast du ein Gegenüber, das du ansprechen kannst.
Delegiere Entscheidungsräume statt Aufgaben.
Das darfst du allein, das tust du, das entscheide ich. Diesen Satz hast du den Menschen in deinem Team so deutlich noch nie gesagt. Das solltest du vielleicht mal tun.
Priorisiere die Kontrolle nach dem Risiko.
Eine Terminliste kannst du laufen lassen, ein Angebot an einen Kunden nicht. Alles gleich zu priorisieren kostet dich jede Woche Stunden.
Erlaube Rückfragen.
Wenn einer KI-Kollegin eine Angabe fehlt, rät sie. Dann bekommst du eine Antwort, die gut klingt und falsch ist. Sag ihr, dass sie fragen soll, statt zu raten. Deinen Mitarbeitenden sagst du das genauso, und du meinst es beide Male ernst.
Halte jede Korrektur mit Begründung fest.
Wenn du nur sagst, dass etwas nicht stimmt, läuft es beim nächsten Mal wieder falsch.
Die anderen acht Prinzipien lernst du in Thrive.
Da geht es um deine Sprache, um Anerkennung, um das Zusammenspiel im Team aus Menschen und KI und um die Auswahl, wenn zu viele Möglichkeiten auf dem Bildschirm stehen.
Diese Kolleg*innen erklären dir Führung. Danach führst du sie.
Du bekommst Zugang zur Thrive-App und arbeitest darin mit diesen vier KI-Kolleg*innen. Tarik, Dela, Felian und Tessa sind KI-Stimmen, keine Menschen.
Jede erklärt dir verschiedene Prinzipien. Danach gibst du ihnen Aufträge und siehst, was zurückkommt.
Tarik
Dela
Felian
Tessa
Übungseinheiten und Multiple-Choice-Fragen unterstützen dein Lernen.
Eine Aufgabe erledigt deine KI-Kollegin in vier Minuten. Ein Mensch in deinem Team braucht vier Stunden und lernt dabei etwas, das er in einem halben Jahr braucht. Wem gibst du die Aufgabe?
Du hast die Aufgabe dem Menschen gegeben. Nächste Woche steht dieselbe Aufgabe wieder an, und diesmal drängt der Termin. Entscheidest du dann anders? Und wenn ja, was hat er aus der ersten Runde mitgenommen?
Jemand in deinem Team ist mit den KI-Werkzeugen schneller als du. Wofür braucht das Team dich jetzt?
Wie viel darf eine KI-Kollegin allein entscheiden, wenn niemand die Zwischenschritte nachlesen kann?
Das Ergebnis ist schwach. Die KI hat den Entwurf geschrieben, ein Mensch hat ihn unverändert weitergegeben. Mit wem sprichst du, und worüber?
Die KI hat etwas empfohlen, und du entscheidest anders. Deine Begründung überzeugt dich, aber sie steht gegen eine Auswertung, die alle gesehen haben. Wie sagst du es im Team?
Diese und andere Fragen beantwortest du im Programm, eine nach der anderen, und schreibst deine Begründung dazu.
Ich habe Interesse!Was am Montag anders läuft.
Dein Auftrag sitzt
Du schreibst deiner KI-Kollegin auf, was sie allein entscheidet und was sie dir vorher zeigt. Was zurückkommt, kannst du weitergeben, ohne es umzuschreiben.
Du prüfst, was Risiko hat
Die Terminliste lässt du laufen. Das Angebot an einen Kunden liest du selbst. Damit fällt die Runde weg, in der du am Freitag alles nochmal ansehen musst.
Das Team weiß, wer verantwortlich ist
Du legst vorher fest, wer mit dem Kunden spricht, wenn etwas schiefgeht. Dann sucht im Ernstfall niemand nach dem Zuständigen.
Häufige Fragen.
Wann kann ich anfangen?
Das Programm entsteht gerade. Sag uns Bescheid, dann bekommst du eine Mail, sobald es startet.
Lerne ich hier, mit KI-Werkzeugen zu arbeiten?
Ein bisschen, nebenbei. Du arbeitest die ganze Zeit mit KI-Kolleg*innen, damit bedienst du die Werkzeuge automatisch mit. Der Inhalt ist Führung, also die Frage, wer bei dir was allein entscheidet, wie du Feedback gibst und wer am Ende dafür einsteht.
Und wenn ich danach weiterarbeiten will?
Dann arbeitest du mit deinen eigenen Projekten weiter, statt mit dem erfundenen Unternehmen. Melde dich, dann schauen wir uns deinen nächsten Schritt gemeinsam an.
Wie unterscheidet sich das von der Ausbildung?
Führung neu denken. Die Ausbildung. läuft sechs bis acht Monate, mit Seminarschauspieler*innen, Einzelcoachings und echten Gesprächen im eigenen Team. Thrive arbeitet an einer anderen Frage: wie du ein Team führst, in dem eine KI mitarbeitet. Viele machen beides, und die Reihenfolge ist frei.
Und wenn bei uns noch niemand mit KI arbeitet?
Dann klärst du die Führungsfragen, bevor die erste KI in deinem Team mitarbeitet, und musst sie nicht hinterher nachholen.
Brauche ich vorher den KI-Praxistag?
Du kannst direkt mit Thrive anfangen. Wenn du dir lieber erst einen Tag mit Menschen im Raum ansiehst, gibt es den KI-Praxistag. Eine Voraussetzung ist er nicht.
Du bist neugierig?
Dann melde dich gerne bei uns. Du bist eine der Ersten, die Bescheid bekommen, sobald das Programm losgeht.
Tarik, Dela, Felian und Tessa sind KI-Stimmen, keine Menschen. Die Inhalte kommen von Stephanie Markstahler und ihrem Team.